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Historie

Gemeindeentwicklung und Kirchenbau sind ein Ergebnis aus Siedlungs- bzw. Stadtentwicklung und geistlichen Prägungen. Wie sich in Halle die verschiedenen Bevölkerungsgruppen ihre Parochialkirchen bauten (z. B. St. Gertraud als Pfarrkirche der Salzsieder und Salzkaufleute und St. Marien als Hauptpfarrkirche der Bürgerschaft), so entstand um das Augustinerchorherrenstift „Zum Neuen Werk“ nördlich vor Halle (gegründet 1116) die dörfliche Siedlung Neumarkt als Wohnort der Bauarbeiter am Kloster und weiterer Handwerker und Siedler mit eigener Kirche, der Laurentiuskirche. Die Gemeinde wuchs mit der Entwicklung des Ortes, der wiederum eng mit der Stadt Halle verbunden war. 1525 trat das 1520 durch Kardinal Albrecht gegründete „Neue Stift“ in Halle in die Rechte des Neuwerkstiftes ein und 1530 wurde das Neuwerkstift aufgehoben.

Einen besonderen Aufschwung nahm Halle im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Die wirtschaftliche Entwicklung (Eisenbahn, Braunkohle, Zuckerraffinerie, Maschinenfabrikation) machte Halle zu einem industriellen Zentrum. Die Einwohnerzahl verdoppelte sich in den Jahren von 1870 bis 1890 von 50 000 auf 100 000.
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