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Die Laurentiuskirche

Die Laurentiuskirche befindet sich mit ihrem Friedhof in der Nähe des Stadtzentrums von Halle Am Kirchtor 2, während das Gemeindehaus in der Breite Straße 29 zu finden ist.
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Etwas abseits von der Straße gelangt man durch das Tor auf direktem Weg zur Kirche im Zentrum des Friedhofs. Einladend steht die Kirche dort, restauriert und freundlich. Gespannt kann man zu ihr gehen, um mehr von ihr zu erfahren. Sie wirkt wie ein barockzeitlicher Saalbau, der an einem älteren romanischen Turm angefügt ist. Wer aber die Kirche näher kennen lernen möchte, muss innen beginnen und sie von denen, die mit ihr leben, her betrachten. Nach Betreten der Kirche wird man sofort mit der jüngsten Geschichte der Kirche konfrontiert. Die mit Bogen verbundenen Säulen und auch die entsprechenden Fensternischen zeigen sehr wohl etwas Ursprüngliches, aber die Spuren des Brandes von 1984 fallen immer wieder auf. Durch den Wiederaufbau entstand ein völlig neuer Innenraumeindruck. Geht man dann weiter, fällt der Blick auf eine Öffnung in der Wand. Dort war früher die Kanzel, die auch durch den Brand vernichtet wurde. Das Gleiche betrifft den Altarraum. Der ursprüngliche Altartisch weist noch deutliche Spuren des Brandes auf. Der wertvolle mittelalterliche Altaraufsatz aus der Templerkirche in Mücheln bei Wettin ist dem Feuer zum Opfer gefallen. Das Brandkreuz erinnert an die Zerstörung. Durch mühevolle Restaurierung konnte der Taufstein mit dem Heiligen Laurentius im Altarraum erhalten werden. Auf der Westempore befindet sich die neue, 1997 endgültig fertig gestellte Orgel. Sie wurde von der Orgelbaufirma Hüfken / Halberstadt als eine mechanische, zweimanualige Orgel mit 24 Registern und Rückpositiv erstellt. Im Turmbereich sind Räume für die Kinderverkündigung eingerichtet, für die ganz Kleinen eine Krabbelstube und für die Größeren der Kindergottesdienstraum. Die Seitenempore wurde nach dem Wiederaufbau zu einem Gemeinderaum umgestaltet und lässt sich durch Glastüren abtrennen. Als besonderen Reichtum betrachten wir unsere drei neuen Glocken, die seit Ostern 2002 zu unseren Gottesdiensten rufen.
Die Laurentiuskirche wird noch interessanter, wenn man sich die Bau- und Kunstgeschichte vor Augen führt.
Lesen Sie weitere ausführliche Informationen in einem PDF-Dokument:
baugeschichte.pdf 14.54 KB
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Glockenweihe Ostermontag 2002
Zwei Straßenzüge weiter gelangt man zum Gemeindegrundstück Breite Straße 29. Im Ensemble dieses Grundstücks befinden sich das Gemeindehaus, das Gemeindebüro und der Gemeindegarten.
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Im Gemeindehaus versammeln sich die Gemeindekreise, wird der Unterricht erteilt und probt die Kantorei. Zudem werden hier die Vorschulkinder des Kindergartens betreut.
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Besonders geschätzt wird der Gemeindegarten, der insbesondere für die Kindertagesstätte zur Verfügung steht. Ein behindertengerechter Eingang ins Gemeindehaus eröffnet auch Menschen mit Gehbehinderungen die Möglichkeit, am Leben der Gemeinde teilzunehmen.
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